Samstag, 17. April 2010

Tsuki - Possession #1

Salida, ich bin Jim, und ich stelle Scheiße vor die jeder andere Mensch sonst mit Freude runterspült!

Da mir RapeLay so UNGLAUBLICH gut gefallen hat, vor allem wegen der Tiefe der Charaktere (immerhin konnten die ne ordentliche Salami verstecken, egal in welches Loch man sie gestopft hat), habe ich beschlossen das ich mich nun nach weiteren Perlen umsehe und sie euch präsentieren werde. Ähnlich wie Tante Penny bin ich auf meiner unermüdlichen Suche auf ein Novel gestoßen in dem auch jemand anderes ordentlich stößt. Und allein die Zusammenfassung dieser Perle machte mir klar: das ist ein Hauptgewinn. Ladies und Gentlemen, ich präsentiere euch: Tsuki - Possession! Ein Machwerk epischen Ausmaßes. Nun denn, ich hoffe ihr seid bereit, denn das ist wird ein wilder, harter und feuchtfröhlicher Trip.

Zu einer ordentlichen Vorstellung gehören natürlich zuerst einmal alle wichtigen Charaktere. Anfangen werden wir mir unserem Helden, dem strahlenden Schwengelträger der Geschichte, Mr. Penis good time now - introducing: Yosuke!... ... Yosuke... Japanguy. Nehme ich mal an. Denn der Gute hat keinen eigenen Nachnamen. Naja, irgendwo muss man ja bekanntlich immer am Budget sparen. Manche Spiele sparen einfach am Alter der Charaktere, hier sparte man am Nachnamen. Yosuke ist ein ganz normaler japanischer Student, welcher in einem Cafe jobbt und davon Rechnungen und Miete zahlt... für ein Haus wie es scheint. Offenbar ist Yosukes Stiefmutter und auch ihre Tochter nicht in der Lage einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und ich weiß nicht was Mami den ganzen Tag daheim so trei...



Oh... okay! Da würde ich auch nicht arbeiten können!

Nun, wie schon gesagt wohnt Yosuke mit seiner Stiefmutter und Stiefschwester zusammen. Warum nicht mit seiner Mutter? Nunja, sie ist tot. Tragisch, durchaus, aber Yosukes Vater hat das weggesteckt und hat einen in Yosukes jetziger Stiefmutter weggesteckt, welche er dann auch geheiratet hat. Heißen wir Shizuka Mizuno willkommen auf der Bühne! Ihres Zeichens Hausfrau, Mutter und Lustobjekt! Politisch korrekt könnte man den Term "allein erziehende Stiefmutter" verwenden denn, ja ganz Recht, auch Yosukes Vater hat sich dazu entschieden inzwischen sechs Fuß unter der Erde zu schlafen. Tragisch, zweifelsohne, aber das soll uns in deser Geschichte erstmal nicht weiter belästigen.

Doch wir wollen nicht noch die dritte im Hause vergessen. Und hier landen wir nun bei Ryoko Mizuno, ihrerseits die liebe Stiefschwester unseres Hauptcharakters. Um Ryoko zu beschreiben zitiere ich einfach die Homepage des Spiels, den Text habe ich soweit auf deutsch übersetzt: "Yosukes Stiefschwester. Sie ist sehr beliebt bei den Mädchen in der Schule weil sie so hübsch und cool ist. Sie ist von Yosuke angezogen. Alter 18." Ahhh ja... okay Leute, wir wissen alle wohin das führt. Schutzkleidung anlegen ist angesagt.

Damit sind fürs erste alle wichtigen Akteure auf der Bühne versammelt... und nun, lassen wir das Spiel beginnen!

Nach dem geschmackvollen Titelbildschirm welches statt einem "Start Game" einen Button mit dem Titel "Begin Possessing" hatte, werden wir erstmal einem schwarzen Bildschirm vorgesetzt. Okay, zugegeben, es könnte schlimmer sein... viel schlimmer.

Dazu bekommen wir etwas, was wohl ein Monolog sein soll. Yosuke, zu diesem Zeitpunkt noch inkognito, beschreibt wie sich in seinem Inneren eine Dunkelheit immer weiter und weiter ausbreitet. Die Dunkelheit hat einen eigenen Willen, wird immer stärker und so weiter und so fort. Normalerweise erwartet man einen derartigen Text wohl eher auf der MySpace Seite einer 14jährigen "Bullet for my Valentine"-Hörerin welche gerade von ihrem ersten Freund verlassen wurde und glaubt nie wieder wahre Liebe finden zu können. Und obwohl das Englisch in diesem Falle doch ein gutes Stück besser ist als bei RapeLay, lassen einen Sätze wie "Its black color messed me up." oder "From my skin to my mouth, it goes in; black, black, black." (das klingt eher nach einem Satz den ich bei Enzai erwartet hätte!) ein wenig mit dem Kopf schütteln.

Als Yosuke nun zu der strahlenden Erkenntnis genommen ist vernimmt er ein Stöhnen, einen Körper unter sich und den Duft einer Frau. Was für ein Bild präsentiert sich uns?



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Warum frag ich überhaupt...?

Yosuke scheint sich ein bisschen weniger klar darüber zu sein was er tut, denn während er sich erst fragt was da vor sich geht, sagt er gleich im nächsten Textkasten "I realize.". Wir erfahren alsbald das es sich bei dieser Schöhnheit über die jemand wohl aus Versehen eine Milchtüte ausgeleert hat um Ryoko, Yosukes stiefschwester handelt. Und während er IHR nun zeigt was "in" geht, wurde überaus subtil eine innere Stimme in die Textkästen mit eingewoben.



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Ganz Recht. Anders als alle anderen Spiele die dies behaupten hat "Possession" TATSÄCHLICH Charaktertiefe, denn Yosuke hat eine gespaltene Persönlichkeit!!! Und diese wird, überaus subtil, dadurch dargestellt das sie immer in Klammern schreibt (ihr Idioten, ihr würdet es ohne Screenshot UND Erklärung doch NIE merken).

Während sich Yosuke also immer noch fragt wieso er das eigentlich tut - Freud hätte da sicherlich ein paar Antworten auf diese Frage - kopiert die innere Stimme, absofort einfach nur als IS abgekürzt, frech den Nike-Slogan und sagt immer wieder und wieder "Just do it". Ich denke ich für meinen Teil würde da meiner IS mal sagen sie soll gehörig die Fresse halten, sie stört mich wie ich gerade meine Schwester bumse. Ryoko hingegen ist gar nicht begeistert das Yosuke seinen Penis "from the front into her wetness" steckt. Und nach ein wenig Nachdenken, welches ihn aber nicht davon hindert fröhlich weiter zu pimpern, folgt der Milch noch ein wenig Sperma mit, ich zitiere die Textbox: "SQUIRT-SQUIRT-SQUIRT...". Nachdem Yosuke noch sagt das er Sperma ejakuliert, anscheinend ging man davon aus das es Leute gibt die auf die Bilder keinen Wert legen sondern nur auf die fantastisch geschriebenen Texte, wacht Yosuke schlagartig auf!

Immer noch etwas benommen von seinem Traum schiebt Yosuke seinen Zuckerarsch aus dem Bett, beschließt das Frühstück auszulassen, whined ein wenig darüber das er die Rechnungen und die Miete bezahlen muss und das mit seinem Aushilfengehalt kaum bewältigtn kann, bevor er shcließlich nach draußen flitzt. Dort rennt er in, wie sollte es anders sein, seine Schwester welche er zuvor noch im Traum etwas unfreiwllig vernascht hat. Sie drückt ihm ein wenig Geld in die Hand, nein nicht weil sie den gleichen Traum hatte und es ihr gefallen hat, sondern gibt Yosuke sein Taschengeld von ihrer Mutter. Nach einem winzigen Small-Talk darüber das es Yosuke ja nicht so dreckig geht - dabei sieht Ryoko immer so aus als würde man sie dazu zwingen zuzusehen wie jemand im Hintergrund einem Hundewelpen rostige Nägel in den Arsch schiebt - erscheint ein kleiner Cockblocker in Form von Ryokos Klassenkameraden.



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Wie viele Nägel gehen denn noch in das Hündchen rein...?


Nachdem der Klassenkamerad sich von Ryoko ein Grammatikbuch geliehen hat zeigt sie dem Anverwandten noch ein wenig die kalte Schulter und man geht weiter in Richtung Schule - Gott sei Dank, die erste Station ist geschafft!

Im Klassenraum angekommen wird unser kleiner Hodenkobold erstmal von der Klassensprecherin angelatscht - willkommen in diesem schandvollen Spiel, Takami Sasaki!



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Oh Hallo, Figur die aus simplen Klischee-Anime-Bausatz-Versatzstücken zusammengesetzt wurde


Wir erfahren das Sasaki ein kleiner Tomboy ist, zumindest was den Charakter angeht, und gerne Leute anscheißt. Also... im übertragenen Sinne. Zum Anscheißen kommen wir später noch, aber das hat mit ihr wohl erstmal weniger zu tun. Wir erfahren das sie sich rührendst um Yosuke gekümmert hat, seit sie schon Kinder waren und besonders als sein Vater gestorben ist. Gerade als sie ihn dann dafür kleinmachen will das er nicht gefrühstückt hat läutet die Glocke - saved by the bell Yosuke, saved by the bell.

Doch diese führt nur eine weitere Schlüsselperson ein: Mitsuki Nagasawa, eine Lehrerin. Sie ist eine Ersatzlehrerin da die richtige Lehrerin schwanger geworden ist - ein Schelm wer Böses denken mag. Für den Chemieunterricht begibt man sich ins Labor und auf dem Flur darf sich Yosuke - welcher die Lehrerin übrigens "cool!" findet - noch ein wenig von eben jener beschwatzen lassen wie es ihm denn ginge allein zu wohnen. Aha, nun wohnt er auf einmal allein? Okay, wieso auch nicht?

Im Unterricht bemerkt Sasaki auch das die Lehrerin ihn mag und erst dadurch fällt ihm auf das sie auf die typisch japanischen Höflichkeitsworte verzichtet wenn sie mit ihm redet. Wenn es nun schon zum mögen gehört jemanden, zumindest nach japanischen Standards, ungebührlich zu behandeln freu ich mich. Wenn ich mal in Japan bin werde ich einfach ein paar Leuten ins Gesicht spucken, da müsste ich ja mit ankommen wie ein Tier und ich wollte schon immer mal eine Japanerin abschleppen! Aber ich schweife ab...

Der Schultag geht zu Ende und auf dem Weg zur Arbeit rennt unser Held des Tages noch einmal in seine Stiefschwester. Diese erinnert ihn daran das er heute Abend ja zu ihnen eingeladen sei und ist daraufhin schon wieder weg. Durch die Vorfreude auf das hausgemachte Essen seiner Stiefmutter angespornt macht sich Yosuke auf zur Arbeit, einem Café namens "Der Tannenbaum". Ich finde den englischen Namen "The Fir Tree" etwas passender, denn mich beschleicht auch eine gewisse "Fir" war nun kommen könnte.

Und tatsächlich, es folgt die Vorstellung von Yosukes Chefin, Keiko. Ihre Eltern sind ebenfalls tot - irgendwie muss man ja bonden - und deshalb hat sie ihr Studium abgebrochen und das Café übernommen, was Yosuke sehr stolz auf sie macht. Warum? ... so halt. Das Telefon klingelt und Yosuke belauscht seine Chefin, welche offensichtlich in Geldnot ist. Er fragt sich wie er sie sich überhaupt leisten kann, immerhin läuft das Geschäft nicht gut und dabei bezahlt sie ihn doch so gut. Auch hier wieder, ACHTUNG, ich sehe wohin das noch führen wird...!

Aber wie dem auch sei: Yosuke ist ihr auf jeden Fall überaus dankbar für alles und findets toll das er so gut bezahlt wird obwohl sie ja so große Geldsorgen hat. Daran zu denken einfach den Job zu wechseln um sie zu entlasten tut er natürlich nicht, wieso auch? Gegen Ende der Schicht kommt Ryoko und holt ihn ab - der kleine kann ja noch nicht alleine nach Hause gehen.

Und so wie der Arbeitstag endet nun auch der erste Teil des Reviews. Wir dürfen uns noch auf allerhand Dinge freuen wie zum Beispiel Vergewaltigungen, Orgasmen und Hypnose! Und auch welche Rolle eine Flasche Parfüm in diesem Wirrwarr der Gefühle und Taten spielen wird, werden wir noch erklären. Freut euch schon auf dewn zweiten Teil: Salida!

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