Samstag, 17. April 2010

Rapelay #2: Charaktere & Handlung oder "Revenge is a dish best served cocked"

Salida, ich bin Jim, und ich stelle Scheiße vor die jeder andere Mensch sonst mit Freude runterspült!

Nun, nach der kleinen Einführung in die Geschichte dieses kleinen Skandalkleinods kommen wir endlich zum eigentlichen Spiel. Allein der Titelbildschirm wirkt schon vielversprechend, Baby got back sag ich da nur.

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Nachdem ich also das Spiel starte und überrascht bin das dies nicht durch ein simples Klatschgeräusch bestätigt wird, bekommen wir also die erste Videosequenz zu sehen in der der Spielercharakter vorgestellt wird: Masaya Kimura. Ein Mann mit dem Gesicht einer Holzpuppe (später dazu mehr) und dem Charakter eines Backsteins. Da der Kerl einen reichen Papi hat braucht er scheinbar keinen Job und hat somit nichts besseres zu tun als den ganzen Tag lang irgendwelchen Mädels nach zu stalken und sie anzugrabschen. Das Spiel beginnt damit das er eben dafür eingebuchtet wird, aber aus den wenigen Textzeilen wird klar: lange bleibt er aufgrund von Papi nicht im Kittchen (hierzu sei gesagt das das Spiel, wie in Teil 1 erwähnt, offiziell NUR in Japan vertrieben wurde - der Patch um das Spiel auf englisch zu patchen ist fanmade und die Qualität ist sehr stark abfallend - auch darauf werde ich noch mal beizeiten zurück kommen).



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Mhhh... kalter Stahl auf nackter Haut...



Doch welches Popöchen hat Masaya angefasst? Aoi Kiryu, ein Mädchen mit langen braunen Haaren in Schuluniform - Fetischkundschaft, ich hör dich tapsen! - der man es durchaus abnimmt ein halbwegs "reifes" Alter zu haben. Dummerweise hat sie sich entschieden das Kiryu eine dumme Sau ist und ihn für das angrabschen im Zug verpfiffen.

Die zwei weiteren Charaktere in diesem Spiel sind Yuuko und Manaka Kiryu. Yuuko ist Manakas Mutter - ich warne lieber schon mal vorzeitig vor dem "Big-Tits-MILF"-Stereotyp welcher da noch auf uns zukommt - wohingegen Manaka die jüngere Schwester von Aoi ist.



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Kein Wunder das es keinen Mann im Haus gibt - mit drei Plastikpuppen würde ich auch nicht zusammenleben wollen


Damit sind auch schon alle Charaktere für das Spiel im Grunde versammelt, denn sehr viel mehr gibt es wirklich nicht. Alle Passanten, falls vorhanden, werden bloß als blauen Schemen dargestellt. Im übrigen sind diese Leute wahre Helden des Alltags, reagieren sie doch in absolut keinster Weise wenn man sein Opfer in der Bahn sichtlich begrabscht, den Rock hoch zieht und die Hand ins Höschen fahren lässt. Wenn der Zug dann zum Halt kommt, das Level also quasi geschafft ist, hört man sie dafür abfällig tuscheln. Bravo! Es lebe die Zivilcourage!

Neben diesen gesichtslosen Passanten gibt es im späteren Verlauf noch weitere Männer mit denen man gemeinsam ein Opfer vergewaltigen kann, bis zu drei Mann können dem Spaß für die ganze Familie hinzukommen. Diese bleiben allerdings ähnlich gesichtslos wie die Passanten und sehen, obwohl sie vollständig dargestellt werden, eigentlich auch nicht besser aus als eben jene. Streng genommen sind das sogar ziemlich hässliche Säcke, aber wer bin ich schon das zu beurteilen? Ich würde ja ein "Ugly-Meter" zu Rate ziehen, aber das lies sich spontan nicht auftreiben.

Nun, in welch tiefgründiger, verwobener Story können diese unterschiedlichen Charaktere nur gemeinsam verstrickt sein? Zugegeben, es ist hier nicht ganz so komplex wie bei Enzai, zumal auch das Cast wesentlich überschaubarer ist (und der Plot MASSIV kürzer). Das Masaya Aoi angegrabscht und dafür eine Nacht in einer Zelle verbringen durfte ist bereits bekannt. Wieder draußen hat er irgendwie keinerlei Probleme herauszufinden wo Aoi wohnt und begibt sich zu eben jenem Haus, wo sie mit ihrer kleinen Schwester und Mutter wohnt.



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Das Haus der Verdammten... und das ist noch das GUTE Englisch im Spiel


Nun sieht er wie die drei das Haus verlassen. Aoi und Manaka müssen immerhin zur Schule und Yuuko... uhm... ist Mutter? Auf jeden Fall ist das erste Opfer gleich das pikanteste - die eindeutige underage Jailbait Manaka. Während bei den anderen Mitgliedern der Familie bereits Gras auf dem Feld wächst das nur wartet bespielt zu werden stellt Manaka für den westlichen Spieler wohl gleich ein Tabu in zweifacher (evtl. sogar dreifacher) Ausführung dar: Vergewaltigung + Minderjährigkeit + Jungfräulichkeit. Doch all diese drei Dinge werden sie nicht retten, denn nachdem sie sich von Masaya in der Bahn musste anfingern lassen (ihre Gegenwehr war absolut überwältigend, aber was soll man auch in einem Zug voller Leute machen?) stürmt sie hinaus auf eine öffentliche Toilette. Zu dumm das unser Flutschfinger auch sehr flinke Finger hat - denn er hat der kleinen Manaka ihr Handy aus der Tasche gemopst während er sie befingert hat. Wie er das getan hat bleibt ein Rätsel, er hats halt einfach drauf.

Natürlich kommt es wie es kommen muss - er folgt Manaka, überwätlgit, vergewaltigt und fotografiert sie anschließend. Dann schaffen irgendwelche Kumpels, welche man außerhalb der Massen-Rape-Szenen eh nie zu Gesicht bekommt, Manaka weg. Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt so gleich.




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Ach Kindchen, so geht man doch nicht auf die Toilette



Als nächstes ist Mami dran, denn immerhin ist sie... uhm... die Mutter? Auch sie wird zuerst wieder im Zug begrabscht, stürmt dann aber hinaus. Schließlich schwingt Masaya diesses Mal im Park die Fleischpeitsche. Als er fertig ist zeigt er Yuuko schließlich die Fotos ihrer Tochter die er zuvor geschossen hat, denn offebar ist er der Meinung das sie noch nicht genug erniedrigt ist. Schließlich zeigt Yuuko noch mal das sie ordentlich Cojones hat, denn sie springt auf und versucht ihm das Handy abzunehmen, stolpert aber und latzt sich ordentlich auf die Fresse. Das gefällt Masaya natürlich, dann lässt er auch Yuuko von ominösen "Freunden" wegschaffen. Natürlich ist auch hier niemand im Park vorbeigekommen oder hat irgendetwas gehört oder gesehen.




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Na hoffen wir mal das dort keine Zecken rumlaufen...



Zu diesem Zeitpunkt ist es bereits sehr schwer der Story noch irgendwie zu folgen da die Übersetzung einfach so dermaßen schlecht ist und teilweise nur noch aus kryptischen Zeichenfolgen besteht, diekein Mensch mehr entschlüsseln kann. Für etwaige Fehler mache ich also die Übersetzung verantwortlich, des Japanischen bin ich dann einfach doch noch nicht mächtig genug.

Nun kommt schließlich Aoi dran. Diese hat sich offenbar nicht wirklich gewundert das ihre Mutter und kleine Schwester den gesamten Tag über verschwunden sind und macht sich auf ihren Weg nach... um... dort halt. Es wiederholt sich das alte Schema: erst wird die Gute in der Bahn gegroped. Dieses Mal sind Aois Cojohnes jedoch wohl auf dem Nachttisch vergessen worden, denn sie schreit und wehrt sich nicht. Der Mensch ist ja wankemütig, da kann derartige Courage gegen sexuelle Belästigung in der Öffentlichkeit auch schon mal schnell verloren gehen. Nachdem auch sie aus der Bahn türmt gerät sie in ein Hotelzimmer wo ihr Peiniger und seine Freunde bereits warten - sowas passiert schon mal - und natürlich macht sich Masaya auch über sie her. Es folgt eine leidliche Textpassage welche aus satten zwei Standbildern besteht, dafür aber aus viel zu vielen Klicks die notwendig sind um an ihr Ende zu gelangen.

Aoi wird offenbart das Masaya ihre Schwester und Mutter hat, und das sie nun alle drei seine Sklavinnen seien. Zwar versucht Aoi tatsächlich noch zu argumentieren das ihre Schwester und Mutter mit der Sache ja eigentlich gar nichts zu tun haben - es macht ja auch so viel Sinn mit einem mehrfachen Triebtäter zu verhandeln - und sie bekommt dafür was sie verdient: einen Tritt in den Bauch! Serves you right for manning up, bitch!


Falls man es geschafft hat das Spiel so weit zu spielen ohne sich bereits eine Axt in den Hals zu hauen - und anders als der Penis in Aois Mund kommt die Axt dort durchaus willentlich hin, immerhin möchte man dem Leid ein Ende setzen - gerät man nun in den sogenannten "Training"-Teil des Spiels. Dabei hat man von Anfang die Wahl wo man mit welchem der drei Opfer gerne verkehren möchte und man kommt sich vor wie ein richtiger Frauenschänder, wenn man die Wahl zwischen so romantischen Lokalitäten wie zum Beispiel einer öffentlichen Toilette, einer Seitengasse oder gar dem Zimmer der kleinen Manaka gestellt bekommt. Darüber hinaus kann man auch von Anfang an anwählen mit drei weiteren Kerlen zur Sache zu kommen, also einen kleinen Gangrape zu veranstalten.


Freispielbar sind hier noch der 3P und 4P Modus, dabei kann man sich mit zwei oder allen drei Damen auf einmal vergnügen. Vergnügen tun sich nach den "Storyvergewaltigungen" übrigens auch die Frauen, denn das Geräuschmuster das an den Tag gelegt wird verändert sich recht deutlich. Während man schon zuvor nicht immer wirklich klar definieren konnte ob es das aktuelle Opfer gerade genießt oder nicht - jeder der mal einen japanischen Porno geschaut wird wissen was ich meine - ist das Gestöhne das nach Abschluss des Hauptteils der Story erfolgt doch als recht lustvoll einzuordnen. Hinzu kann (muss?) man die Frauen zum Orgasmus bringen und in gewissen Positionen wird sich geküsst. Nicht das Masayaka dabei eine Miene verziehen würde, wo kämen wir denn dahin. Der Kerl ist so ein kackharter Hund, der bewegt sein Gesicht einfach überhaupt nicht. Er gibt auch keine Geräusche von sich (oder er ist so leise das er von den Frauen einfach übertönt wird - es läst sich wirklich nicht klar definieren, aber ich bin mir sicher das der Gute einfach stumm ist - er labert ja auch in den Zwischensequenzen mehr als genug).

Der Plot ist im Grunde damit auch schon vorbei. Storytechnisch kann eigentlich nur noch das Ende des Spiels eintreten und hier gibt es zwei Wege die man gehen kann, diese werden als "Schwarzes" und als "Rotes" Ende tituliert. Beim schwarzen Ende ist es notwendig das mindestens eines der Opfer schwanger wird. Geschieht dies und man zwingt die Frau nicht zu einer Abtreibung wird man nach einem bestimmten Zeitraum vor einen heranfahrenden Zug geworfen. Ich schätze mal in Japan ist es einfach normal mit seinem geschwängerten Vergewaltigungsopfer in die Nähe von U-Bahnen zu gehen.

Das "rote" Ending ist nicht sehr viel anders, dabei wird man von Aoi in einem Anfall frenetischen Gelächters abgestochen. Ich habe versucht dieses Ending zu provozieren und es mir einfach partout nicht gelungen.


Nun, was gibt es nun noch zu tun? Nun, der einzige "Grund" RapeLay noch weiter zu spielen ist das sogenannte Breaking. Es gibt neun "Barrieren" welche die Frauen haben, sodass sie sich zum Beispiel dagegen wehren vor den Augen von Masaya zu masturbieren. Wenn man aber einfach nur oft genug den Frauen den Weg der Amore zeigt lernen sies schon - und die Barriere bricht. Ergo gibt es letzten Endes mehr Optionen zur Auswahl.




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I must break you...



Plottechnisch war es das damit aber wirklich. Im Grunde kann man nun ewig weiterspielen oder man versucht eines der beiden Enden herbeizuführen. Da ich ohnehin schon nicht so viel fressen kann wie ich kotzen will verweigere ich hier allerdings den Dienst und werde nicht, noch mal, versuchen eines dieser Enden herbei zu führen. Um bis zum "Training" zu kommen braucht man, wenn man weiß wie man wo zu klicken hat, ungefähr 10 satte Minuten. Wenn man es zum ersten Mal spielt muss man sich ungefähr doppelt so lang durch diesen Abortus der Videospielszene quälen. Es hängt auch sehr stark davon ab ob man versucht sich anhand der Texte mit der Story zu beschäftigen oder nicht. Ich würde ja auch auf die offensichtlichen Plotlöcher eingehen, aber bereits dieses eine Wortspiel war mir schon zu viel.

Alles in allem lässt sich das Ende des Plots wohl als "premature" bezeichnen, die Frauen unter den Lesern dürfen nun einen Mann ihrer Wahl belächeln und zwei Mal fies mit den Augenbrauen wackeln. Auf der anderen Seiten habe ich auch nicht wirklich einen fesselnden 8-Stunden Plot erwartet welcher durch gute Sequenzen zu überzeugen weiß.



Freut euch schon auf das finale wo wir das Spiel mal vom technischen Aspekt unter die Lupe nehmen. In Teil 3 das Reviews werden wir also die Spielmechanik (sprich: WIE wird das eigentlich gespielt?) und die technische Leistung (Grafik & Sound) unter die Lupe genommen. Und falls ihr den Plot für schlecht gehalten habt, wartet ab bis ich zur Kollisionsabfrage komme.






(Achtung: die Witze in diesem Beitrag dienen rein satirischen zwecken. Vergewaltigungen sind eine böse Sache und alle die es tun sind böse Menschen.)

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